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Humane Papillomaviren (HPV)


Humane Papillomaviren gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich. Meist werden diese Infektionen nicht bemerkt und bilden sich rasch zurück. Bestimmte Typen dieser Viren (die sogenannten Hochrisiko oder high risk-Viren) spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen. Sie sind bei der Entstehung einer Reihe anderer Krebsarten des unteren Genitalbereichs beteiligt.

Die Krebsvorsorgeuntersuchung mit dem üblichen Zellabstrich in jährlichen Abständen stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode kann sie jedoch nicht 100%ige Sicherheit gewährleisten. Der Nachweis von Hochrisiko-HPV mit Gensonden wird seit kurzem routinemäßig zur weiteren Beurteilung von auffälligen Krebsabstrichen eingesetzt. Diese Bestimmung wird in diesen Fällen von den Krankenkassen getragen.

Zur Ergänzung des unauffälligen Krebsabstriches bei der Vorsorgeuntersuchung wird heute ab dem 30. Lebensjahr zusätzlich ein Screening auf HPV empfohlen. Der HPV-Test ermöglicht das Risiko für die mögliche Entstehung einer späteren Krebserkrankung frühzeitig zu erkennen. Sprich liegt eine HPV Infektion mit high-risk-Viren vor, werden Kontrolluntersuchungen alle 3-6 Monate empfohlen. Ist dieser Test unauffällig, ist der jährliche normale Abstrich ausreichend. Eine erneute Wiederholung des HPV-Tests wird erst nach 2-3 Jahren empfohlen.

Neuerdings kann man sich durch eine Impfung vor HPV-Infektionen und damit vor Gebärmutterhalskrebs schützen. Mehr Informationen zur HPV-Impfung

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